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Weihnachten bei GAIN

Weihnachtliches Podcast

„Der Weihnachtliche Knigge “

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Was einst in Bredenbeck kreiert
ist nunmehr in weiten Teilen der Gesellschaft etabliert.
Der Knigge Adolph hat‘s vollbracht
und den Barbaren Manieren beigebracht.
Erst Regeln, Etikette, Vorschriften und Gebote
geben der Weihnacht ihre bestimmte Note.
Sein Hauptwerk vom „Umgang mit Menschen“ wird seither kultiviert,
und nun im Folgenden zum „Akkuraten Umgang mit der Weihnacht“ umfunktioniert.
Damit ab sofort zur Weihnachtszeit die Etikette nicht leidet,
werden hiermit folgende Regeln zum adäquaten Benimm verbreitet:

Bitte legt, Regel 1, das Tischtuch zu Beginn des Weihnachtsmahls akkurat mittig auf,
als Fixierpunkt legen weihnachtliche Rotweintrinker und deren verselbständigende Augenlieder großen Wert darauf.
Denn auch das Tischtuch erfüllt eine wichtige Aufgabe für einen gepflegt gedeckten Tisch,
denn nur über Tischkultur reden, das reicht am Ende nicht.
Das Maß von Tellermitten und Tischtiefen sind im Abstand von jeweils 80 cm zu platzieren,
um auch akustisch akkurate Tischgespräche à la Knigge zu führen.
Servietten, werden auf dem Platzteller oder dem Tischtuch platziert,
Silber- und Gourmetbesteck mit Messerbänkchen versiert drapiert.
Messer, Löffel rechts und Gabeln einheitlich links im gleichen Abstand von der Tischkante positioniert,
während die Harmonie der Gläser sich vertikal am Messer und im gleichen Winkel zueinander orientiert.
Wer das schon nicht mehr verstanden hat, ist entweder ungeschickt,
oder hat nach zu viel Rotwein schon die allererste Regel nicht mehr im Blick! 

In Punkto Tischmanieren sind explosionsartige Attacken gegen unschuldiges Essen tabu!
Das Schlürfen und andere Geräuschentwicklungen gehören deshalb ebenso dazu!
Messer ablecken oder durch den Mund zu ziehen, wird nicht gern gesehen!
Genauso wie mit Gabeln, die an Zähnen klappern und Löffel, die sich im Mund umdrehen!
Geschenke und Handtaschen unter oder auf den Esstisch stellen ist nicht Knigge-like!
Weder für die eintretende Not, zur Freude oder einen anderen Zeitvertreib!
Die Basis einer guten Kleiderordnung ist auch ein großer Kleiderschrank,
auch wenn man es so recht überdenkt, wir in allen Kleidern stecken blank.
Der Weihnachts-Dresscode hält ab sofort für die Damen vollständige Ersatz-Outfits parat!
Sinnvoll sind u.a. 3 Paar Schuhe: Am Fuß, im Schrank und eins in der Handtasche geparkt.
Die Damen tragen an den Folgetagen niemals das Gleiche, weder drinnen noch draußen,
und gönnen dem Weihnachtskleid damit Knitter- und Ruhepausen.

So gebe ich Euch nach einem gepflegt betriebenen Weihnachtsappetit,
noch folgenden Hinweis mit:
Ist der Mensch gut erzogen, um nicht mit vollem Mund zu sprechen,
hat mancher jedoch kein Bedenken, es mit leerem Kopf zu tun.
Sich gute Manieren zu jeder Jahreszeit ihre Bahnen brechen
Umgangsweisen sind Umgangsformen, die weises tun.
Doch hält man sich an jede Regel, verpasst man jede Menge Spaß,
so gilt auch in der Weihnacht das Finden eines angemessenen Maß.
Weihnachten braucht eine gepflegte Etikette, bitte!
Sonst ist ihr Sinn verfehlt oder wie’s der Hesse sagt: Des kannste knigge!

Besinnliche Weihnachten wünscht Ihnen
Wolfgang Doell